
Die Briefmarkengalerie tschechischer und slowakischer Graphik-Kunst![]() |
Petr Dillinger Graphiker geboren am 17. September 1899 in Èeský Dub gestorben am 24. April 1954 in Prag Petr Dillinger war Schüler von Max Švabinský und arbeitete in den 20er Jahren zeitweise auch mit František Kupka in Paris zusammen. Er war als Kunstprofessor vor allem an der "Škola umìleckých øemesel" (Schule für Handwerkskünstler) in Brünn tätig und hatte als Graphiker vor allem durch seine Holzschnitte einen Namen. Obwohl er vor allem in den 30er Jahren eine Reihe Briefmarkenentwürfe schuf, wurde lediglich einer davon veröffentlicht, eine Sondermarke, die den Verband der Postangestellten würdigt (MiNr. 634/635). Von seinen (unveröffentlichten) Entwürfen stellte mir Petr Dillingers Sohn Ivan freundlicherweise einen zur Verfügung, von dem der Probedruck links abgebildet ist. |
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Vladimír Silovský Graphiker geboren am 11. Juli 1891 in Libáò v Èechách gestorben am 26. April 1974 in Prag Als Schüler Max Švabinskýs entdeckte Silovský schon früh seine Vorliebe für die Graphik. Seit 1946 war er Professor an der Kunstakademie in Prag und leitete dort ein Institut für Sondergraphik. In dieser Zeit bildete er eine ganze Generation von Graphikern aus und übte so maßgeblich auch Einfluss auf die Briefmarkenkunst der Nachkriegs-Tschechoslowakei aus. Im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens stehen Motive aus dem Arbeitsleben, Technik und Architektur. Zwei seiner insgesamt fünf Briefmarkenentwürfe spiegelt genau dieses Thema wider: eine Ausgabe zur Industrieausstellung in Pilsen aus dem Jahr 1938, die einen Blick auf die dortigen Škoda-Werke zeigt(MiNr. 400, s. links) und eine Ausgabe von 1952 zur Schwerindustrie. MiNr. der Briefmarken von Vladimír Silovský: 400, 709, 715, 716, 851 Böhmen und Mähren: 33, 34, 40, 72, 77, 78 |