
Die Briefmarkengalerie tschechischer und slowakischer Graphik-Kunst
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(Stecherarbeit ist scheinbar leicht und nicht aufwendig, aber in Wirklichkeit ist sie unermesslich schwierig. Sie ermüdet nicht nur die Augen, sie belastet auch das Nervensystem.) ![]() |
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Mit dem Entwerfen von Briefmarken begann der schon sehr früh. In einem Zeitschriftenartikel wird berichtet, er hätte
bereits mit sieben Jahren seine erste eigene Briefmarke mit Pastellfarben gemalt und in sein Album geklebt. Zum erstenmal
durfte er im Jahr 1947 das Zierfeld zur Ausgabe anläßlich des 950. Todestages des heiligen Adalbert stechen (MiNr. 515-517).
1948 waren dann die Motive des Satz zur 600-Jahrfeier der Karlsuniversität nach Entwürfen von Karel Svolinský seine erste
gestochenen Briefmarken (MiNr.535-538). Bis zu seinem Tod schuf er mehr als 250 Ausgaben.
Im Unterschied zu vielen anderen Entwerfern oder Stecher sind seine
Marken meist durchgängig von ihm selbst, d.h. von der ersten Idee, über den Entwurf, die Linienzeichnung bis hin
zur Gravierung der Marke lag alles in der Hand Švengsbírs.
Angeblich wäre er gern auch Gärtner geworden und so beobachtete er gern die Natur. Der oben abgebildete Stich
aus seinem berühmten Schmetterling-Zyklus soll dies verdeutlichen.
Auch unter seinen Briefmarken gibt es eine Serie mit Schmetterlingen.