Herèíkùv životopis v èeštinì
GUERNICA gestochen von Josef Herèík nach einem Original von Pablo Picasso
mehrfach ausgezeichnete Briefmarkenausgabe der Tschechoslowakei, mit der es exezellent gelungen
ist, Picassos überdimensionales Bild auf die Maße einer Briefmarke umzusetzen Ausgabetag: 5. Juli 1966, MiNr. 1637
Picasso schuf das Gemälde "Guernica" im Jahr 1937 für den Pavillion
des demokratischen Spaniens auf der Weltausstellung in Paris. Bald darauf wurde es bereits als
das bedeutendste Kunstwerk des 20. Jahrhunderts gefeiert und löste die vielfältigsten und
gegensätzlichsten Meinungen aus. Es ist eine überdimensionale schwarz-weiß-Komposition
in den Ausmaßen 3,5 x 7,8 m. Durch das Bild drückt Picasso den Protest gegen die
Bombardierung und Zerstörung der baskischen Stadt Guernica durch die deutsche Luftwaffe
im Spanischen Bürgerkrieg aus. Das Werk zeigt in dramatischer Weise Picassos soziales und
politisches Engagement und kombiniert naturalistische Elemente mit stylisierten und sehr abstrakten
Figuren. Die krassen Figurverzerrungen diese Werkes sind der
Höhepunkt für Picassos Versuche, in seinen Werken eine hoch verdichtete Bildersprache
zu finden. Picasso selbst ordnete an, dass das Gemälde in Spanien nicht ausgestellt werden
dürfe, solange Generalissimo Franco dort regierte. Das Werk hing daher zunächst im "Museum of
Modern Art" in New York und wurde erst im Jahr 1981 in den Prado nach Madrid gebracht. Mit einer
Briefmarkenausgabe mit Picassos Werk würdigte auch die spanische Post am 25. Oktober 1981
dieses Ereignis.
Pablo Picasso wurde am 25. Oktober 1881 in Malaga geboren. Seit 1904 lebte er in Frankreich.
Picasso gilt als einer der bedeutendsten, wenn nicht als der bedeutendste Künstler des 20. Jahrhunderts.
Die ungewöhnliche Vielfalt der Entwicklungsphasen von Picasso Schaffen führte zu einem
häufigen Wechsel der von ihm verwendeten Stile. Nach realistischen Anfängen in der sogenannten
"blauen Periode" der Jahre 1901-1905, folgte die "rosa Periode, die 1906 kurzzeitig unterbrochen war
von der "Negerperiode". Ab 1907 wendet er sich dem Kubismus bzw. kubistischen Ausdrucksformen zu.
Dieser Phase folgte dann ab 1917 eine Hinwendung zur klassischen Klarheit antiker Formen. Ab 1925
beschäftigt sich Picasso mit dem Surrealismus. Die Zeit nach dem Krieg zeichnet sich durch
ein vielfältiges Schaffen in den Bereichen Keramik, Lithographie und in Bilderserien aus.
Er starb am 8. April 1973 in Mougins (Frankreich).
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